Yokai Academy

Die Yokai Academy ist keine gewöhnliche Schule. Es gehen seltsame Dinge auf dieser Schule vor und auch die Schüler sind nicht ganz die normalsten.
 
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 Platzt vor der Academy

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Riven Kagamine
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BeitragThema: Re: Platzt vor der Academy   Do Jul 09, 2015 9:14 pm

"Ach , das glaube ich nicht. " sagte Riven. //Und wenn , dann scheint sie ein sonderliches Talent zu haben. Vielleicht sieht sie sich auch nur zu negativ? // Dachte sie sich und ging zu der Großen Eingangstür. Allerdings ähnelte diese auch schon eher einem großen Tor anstatt eines Einganges.
Riven hielt ihr die Tür auf und wartete bis sie eingetreten ist. " Nun bin ich mal gespannt wie es im inneren aussieht" sagte sie mit einem lächeln auf den Lippen.

Otswechsel : Eingangshalle

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Vergib deinen Feinden, aber vergiss niemals ihre Name




Reden // Denken // Handeln


Zuletzt von Riven Kagamine am So Jul 12, 2015 12:20 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Ortswechsel vergessen =D (Sorry))
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BeitragThema: Re: Platzt vor der Academy   Do Jul 09, 2015 10:24 pm

Mato staunte ein wenig als sie den großen Eingang sah... Riven öffnete das große Tor und trat ein. Mato tappte hinter ihr her...
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Sura
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BeitragThema: Re: Platzt vor der Academy   Do Jun 09, 2016 12:08 pm

Kommt von: Große Lichtung

Die Aussage über ihren Vogel Shin ließ Sura ein wenig stutzen. //Komisch normalerweise ist der Kleine nicht so interessiert an anderen. Wenn ich daran denke wie rau ich meine Stimme singen musste um sein Vertrauen zu gewinnen ist es schon merkwürdig, dass er diesen Fremden noch beobachtet hat.// Trotzdem ging sie darauf nicht weiter ein. Azrael konnte schließlich schlecht wissen wie Shin war nach nur einer Begegnung und es wäre einfach ein unnötiges Unterfangen ihn davon überzeugen zu wollen, dass der Vogel sehr wohl launisch war. Außerdem freute es die Dämonin, dass ihr Verfolger eine gute Meinung von ihrem Freund zu haben schien.
Der Weg zur Akademie war ein kleiner Marsch aber nach dem Weg, den die Dame bereits hinter sich gebracht hatte kam er ihr eher kurz vor. Etwas störte sie allerdings schon. Ihr neuer Begleiter ging in einem Abstand als wäre sie eine Adlige hinter ihr her. Natürlich war sie eine Adlige aber zum einen konnte Azrael das kaum wissen und zum anderen fand sie es doof als Prinzessin zu gelten. Sura hatte sich das nicht ausgesucht und wenn es nach ihr ginge wäre sie nicht die Tochter zweier Adelsgeschlechter sondern ganz normaler Leute. Ohne die ganze Aufmerksamkeit, die das mit sich brachte wäre es bestimmt auch egal gewesen, dass sie ein Mischling war. Bei der Akademie blieb sie stehen und sah beeindruckt an dem Gebäude empor. Es war größer als sie es sich vorgestellt hatte und wesentlich beeindruckender. Andererseits würden hier auch eine Menge Leute unterrichtet werden und so war es eigentlich nicht verwunderlich. Dennoch kostete es sie einige Mühe den Blick abzuwenden und Azrael anzusehen. "Wie soll ich mich denn mit dir unterhalten wenn du so weit weg stehst? Ich beiße nicht, wenn ich nicht gerade im Kampf bin, weist du? sagte sie zu ihm freundlich aber nicht ohne einen gewissen Ernst in ihrer Stimme.
Er fragte sie danach ob sie eine Sirene sei woraufhin sie nickte. "Allerdings keine reine. Ich war noch nie unter Menschen und weiß nicht wie sie darauf reagieren. Andererseits bin ich Ablehnung gewöhnt und weiß mich zu verteidigen. Darum mache ich mir darüber keine besonderen Gedanken." Dass Azrael ein Engel war wunderte sie. Engel brachte sie immer mit der Farbe weiß in Verbindung. Sein Schwarz wollte da überhaupt nicht ins Bild passen. Außerdem hatte sie bisher nur Zeichnungen gesehen auf denen die Engel in großen Scharen und selten alleine unterwegs waren. Auch seine Aussage er wäre ein Monster wollte nicht recht zu der Vorstellung eines engels passen. Deshalb fragte sie: "Was macht ein Engel ganz alleine auf der Erde? Müsstest du nicht in irgendeinem strahlenden Himmelsreich sitzen und den ganzen Tag Weintrauben oder so essen?"
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Azrael

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BeitragThema: Re: Platzt vor der Academy   Do Jun 09, 2016 12:35 pm

Kommt von: Große Lichtung
Als Sura stehen blieb und ihm sagte, er soll näher kommen kam er dieser Aufforderung gerne nach. Als Sura ihn dann fragte, was ein Engel ganz alleine auf der Erde machte zog Azrael scharf die Luft ein und überlegte, wie er es beschreiben solle. "Ich lebe schon lange nicht mehr unter anderen Engeln.", begann Azrael mit seiner ausführung, Als ich noch ein kleiner Junge war wurde mein Dorf angegriffen und seit dem lebte ich unter Menschen. Allerdings bin ich auch kein durchschnittsengel wenn ich das so ausdrücken kann. Aber ich möchte dich jetzt nicht mit meiner Lebensgeschichte nerven, wenn du kurz davor bist dich an dieser Akademie anzumelden. Aber es würde mich interessieren, wieso du Ablehnung gewöhnt bist. Du verhältst dich nicht wie eine Außenseiterin oder jemand, der alle anderen Personen selber ablehnt." Während Azrael mit Sura redete beäugte er seinerseits das Gebäude vor ihm und überlegte, ob es nicht auch für ihn in frage käme, hier zu bleiben. Wenn Sura sich hier einschrieb würde es für Azrael schon mal ein Grund sein es auch für sich selbst zu überlegen. Noch während er sich das überlegte strich er mit einer Hand über den Handrücken der anderen, wo sich das Zeichen befand. Wenn ich unter anderen Wesen lebe, besteht dann die Möglichkeit, das hier Wesen sind die zu denen gehören, die mich damals gejagt haben? Ich möchte niemanden an dieser Schule in Gefahr bringen. Dieser Gedanke durchlief Azrael mehrere male und er versuchte alle erdenklichen Szenarien zu durchdenken. Am ende entschied er sich das die Vorteile der Akademie die Risiken überwogen. Schließlich war es möglich das er hier auch Informationen über die Angriffe auf ihn fand oder welche über seine Familie oder Heimat.
"Glaubst du diese Akademie würde auch jemanden wie mich aufnehmen? Vielleicht enthält sie ja auch Wissen über Dinge, die ich noch nicht weis aber wissen wollen würde."
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Sura
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BeitragThema: Re: Platzt vor der Academy   Do Jun 09, 2016 6:09 pm

Anscheinend war die Sirene mit ihrer Frage auf ein unangenehmes Thema gestoßen. Doch bevor sie etwas sagen konnte um ihren Fehler wieder gut zu machen antwortete Azrael bereits. Bei seiner Erzählung bekam die Dame immer größere Augen und ihr Blick bekam etwas besorgt mitfühlendes. Als er geendet hatte schüttelte sie den Kopf. "Du langweilst mich nicht. Es tut mir nur leid, dass du so etwas erleben musstest." Sura schwieg einen kurzen Moment bevor sie auf Azraels Frage zu ihr antwortete: "Sagen wir einfach ich bin nicht gerade das Kind, das meine Eltern sich gewünscht haben und ich passe kein Stück in die Welten in denen die Beiden leben. Ich bin einfach anders." dabei sah sie wieder Richtung Schule.
Aus dem Augenwinkel bekam das Mädchen mit wie ihr Begleiter ebenfalls das Gebäude betrachtete und dabei über seinen Hadrücken strich. Mit Blick darauf fragte sie vorsichtig, ob er Schmerzen habe. Auch wenn sie ihn noch nicht lange kannte so machte sich Sura dennoch Sorgen um ihn. Immerhin schien er kein schlechter Kerl zu sein und auf gewisse Weise machte er auch einen verlorenen Eindruck weshalb sie ihm gerne helfen wollte. Sie wusste wie man sich fühlte ohne einen Patz an den man gehört und wollte das jedem anderen Ersparen wenn sie nur konnte. Da kam ihr seine folgende Frage gerade recht. "Du bist ein Engel also spricht nichts dagegen, dass sie dich aufnehmen. Wir könnten gemeinsam das Sekretariat suchen um uns anzumelden. Anschließend können wir uns die Schule ansehen, wenn du magst."
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BeitragThema: Re: Platzt vor der Academy   Do Jun 09, 2016 6:39 pm

Auf die Frage ob seine Hand weh tat schüttelte Azrael den Kopf. "Es war nur eine flüchtige Erinnerung." sagte er mit einer Ruhigen stimme.
"Wir können uns gerne zusammen anmelden. Bis setzt sieht das Gelände ja auch sehr einladend aus. auch wenn wir bis jetzt noch niemanden anderes gesehen haben." Azrael schaute zu beiden Richtungen an der Akademie entlang und hoffte, jemanden zu sehen. "Weißt du denn wo wir hin müssen? Es sieht ja nicht so als als wäre es klein da drin. "
Während Azrael auf eine Reaktion von Sura wartete verlagerte er sein Gewicht von einem Bei auf das andere und wieder zurück. Er war augenscheinlich ziemlich nervös, da er vielleicht eine Heimat gefunden hatte und dazu noch mit einem Mädchen, was ihn so fesselte und sofort in sein Herz eindrang. Er errötete leicht und blickte zum Mond hoch, welcher ehrfurchgebietent am Himmel stand und auf sie herab schien. Die Gedanken drehten sich bei Azrael nur so im Kreis. Würde sich hier alles ändern?
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BeitragThema: Re: Platzt vor der Academy   Do Jun 09, 2016 7:11 pm

Azraels Antwort machte die Prinzessin neugierig jedoch gebot es ihr der Anstand nicht weiter nach zu fragen. Stattdessen blickte sie wieder zum Gebäude und dachte über seine folgenden Worte nach. Von außen machte die Schule schon den Eindruck als wäre es ein leichtes sich zu verlaufen dann würde es von innen wohl kaum besser sein. Plötzlich schien es viel schwieriger sich an der Schule anzumelden. Dennoch war Sura guter Dinge. So ein Sekretariat musste schließlich in der Theorie für alle gut zu finden sein und konnte daher nicht weit weg sein vom Eingang zumindest glaubte Sura das. Außerdem wollte sie schnell in Erfahrung bringen wie ihr neues Leben sein würde. Das konnte sie aber nur, wenn sie schnell das Sekretariat fand. Wäre das Mädchen alleine würde sie jetzt einfach losrennen und danach suchen so jedoch musste sie Rücksicht nehmen auf Azrael. Deshalb blieb sie stehen und antwortete stattdessen gelassen: "Ich hab keine Ahnung aber es wird schon nicht so schwer zu finden sein. Wir schaffen das irgendwie. Ich meine das darf nicht so schwer sein sonst würde es doch keiner finden." mit leicht gerunzelter Stirn ließ Sura sich auf die Erde sinken und dachte nach. Mit einer freundlichen Geste bot sie dem negel an sich neben sie zu setzen und hielt ihm eine Hand voll Heidelbeeren an, die sie im Wald beim Vorbeigehen gepflückt hatte. "Wir könnten einfach warten, ob jemand vorbeikommt der uns weiterhelfen kann." dachte sie laut und sah nun auch zum Himmel hinauf. Der Mond war ziemlich hell und das obwohl es noch nicht ganz dunkel war. Gerade deshalb jedoch entlickte der Anblick Sura ein verträumtes Lächeln.
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BeitragThema: Re: Platzt vor der Academy   Do Jun 16, 2016 6:49 pm

Auf die Geste sich neben Sura zu setzen ging Azrael gerne ein. Voher musste er nur eben unter seinen Mantel greifen und den Bogen los binden. Er legte ihn neben sich auf den Boden und setzte sich dann. "Spätestens wenn der Unterricht hier beginnt sollte ja jemand vorbei kommen.", sagte er und schaute ebenfalls nach oben. Er überlegte, was er sagen solle um die stille sich sich breit zu machen drohte zu überlisten. Dabei legte er immer wieder seine Hand in den Nacken und rieb sich diesen. "Ich habe am See gehört das du ziemlich gut singen kannst, hast du sonst noch Sachen die du gerne machst?" Mit dieser Frage erhoffte er sich ein Gespräch anfangen zu können, welches vielleicht auch nicht direkt wieder abbrechen würde. Ohne eine einzige Bekanntschaft an der Akademie wäre es sicherlich nicht das Schönste. Wärend er auf eine Antwort von Sura wartete schaute er immer wieder an der Akademie vorbei und erhoffte sich das jemand vorbei kam, der ihnen helfen könnt.
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Sura
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BeitragThema: Re: Platzt vor der Academy   Do Jun 16, 2016 8:01 pm

Mit leicht überraschten Ausdruck beobachtete die Prinzessin wie Azrael einen Bogen unter seinem Umhang hervor holte. Es war ein sehr ungewöhnlicher Bogen, verziert mit seltsamen Runen ähnlich wie die Kleider, die der Junge trug. Sie nickte auf seine Bemerkung und warf sich eine der Heidelbeeren mit einem großen Bogen in den Mund. Sie verkniff sich die Bemerkung, dass es schon auf den Abend zuging und es gut möglich war keinen mehr anzutreffen. Andererseits wusste sie ja nicht ob es nicht vielleicht auch nachtaktive Wesen an dieser Schuld gab und ob diese dann auch Nachts Unterricht hätten. Bevor ihr Gegenüber wieder sprach rieb er sich den Nacken. Wieder einmal fragte sich Sura daraufhin, ob er wohl Schmerzen hat sagte jedoch nichts sondern beschränkte sich nur darauf ihn zu mustern.
Mit einer Handbewegung wehrte sie seine Worte ab. "Ich singe lange nicht so gut wie ich sollte und ich hab es auch nur getan um Shin dazu zu bringen ein wenig länger bei mir zu bleiben." Anschließend runzelte sie in Überlegung die Stirn. Vermutlich wäre es keine gute Idee Azrael davon zu erzählen, dass sie gerne kämpfte. Am Ende würde er noch, genau wie die Sirenen daheim, glauben sie wäre ein gewalttätiges Monster. Das wollte sie auf keinen Fall. Er machte so einen netten Eindruck und es wäre sicher leichter sich an der Schule zurechtzufinden, wenn sie schon jemanden kannte. Aus diesem Grund entschied sie sich dafür von etwas zu erzählen, das man weniger falsch verstehen konnte:"Ich liebe es den Sternenhimmel zu betrachten. Es ist immer sehr entspannend die Sterne anzusehen. Alles da oben wirkt so friedlich. Nicht so wie hier auf der Erde. Hier ist es meistens ziemlich hektisch. Was ist mit dir? Was magst du so?"
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Leon Steinsen

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BeitragThema: Re: Platzt vor der Academy   Mi Jun 22, 2016 4:57 pm

Looooooool War so ziemlich die einzige Antwort die Leon zu dem Tweeet hatte. Natürlich würde er sie nicht abschicken, immerhin gab sich diverse Leute Mühe den Typen zu trollen. Retweets und antworten gab es ja genug. Schon blöd, wenn man sich als Poltiker einen haufen Follower abholte und dann jemand seinen Account hackte um rasisstische Botschaften zu versenden. Wer die Flachpfeife war, die scheinbar kein besseres Passwort als Passwort1 hatte? Keine Ahnung. War halt einer der vielen lacher, die aktuell durch das Netz geisterte. Für Leon war es nicht mal interessant dass die Flachpfeife als möglicher nächster Bürgermeister von NYC gehandelt wurde.

Kurzer blick vom Smartphone auf. Gut, Leon war nicht dabei blind in einen reinzurennen, also wieder zurück zu dem gehackten Lockalpoltikeraccount. Seit nun mehr als 3 Stunden hatte sich jemand da eingeklinkt, verlinkte sehr eindeutige Bilder und videos. Ob der echte... Na wie auch immer dieser Depp hieß, bereits wusste was da gerade abging? Würde Leon nicht wundern, wenn das in die Nachrichten kommen würde. Kurz musste der Dämon ein lachen unterdrücken, wahrscheinlich saß irgendein unbezahlter Pratikant normalerweise vor dem Ding. Niemand würde Leon erzählen können, dass ein Mitte 50er überhaupt einen Webbrowser aufrufen konnte, geschweige den den Tweetknopf fnd.

Kurz wieder aufgeblickt uuuuuund... VOLLBREMSUNG!Ging gerade noch mal gut. Leon wäre vor lauter Handy beinahe in den Mann hineingelaufen. Dieser stand nun zu einer Dame gewandt da und sie erzählte irgendwas von Sternen. Ja klar, hatte Leon auch mal als Desktophintergrundbild gehabt. Waren langweilig und nu? „Ey, Dude.“ machte Leon auf sich aufmerksam. „Du stehst im Weg.“ stellte er nüchtern fest, ehe er kurz an den Anblick des Fremden hängen blieb. Dass heißt wirklich nur kurz. Einen Tastendruck später und 3 Bewegungen über den Bildschirm, war schon ein lautes klack von dem Handy zu hören. Leon hatte soeben einen Foto von dem auffälligen Kleidungsstück des Mannes geschossen und ließ über eine App nach dem Motiv suchen. Schon erstaunlich wofür es alles Apps gab.
Von dem Bogen ließ sich Leon da nicht beeindrucken. Er hatte immerhin 'ne Knarre und eben erst gegessen. Also machte er das nächste Foto, diesmal von einer anderen Rune am Mantel. Wieder kein Ergebnis. Die App hatten Menschen geschrieben und von den meisten gängigen Schriftarten erkannte sie auch Symboliken wie etwa ein Keltenkreuz oder Hieroglyphen. Aber geschrieben wurde das Teil natürlich von Menschen. So oder so, die App erkannte keines der Zeichen, was bedeutete, das Menschen (oder nur die App-Schreiber) die Zeichen nicht kannten. Entweder das oder die Omi, die den Mantel gestrickt hatte, war nicht akkurat genug gewesen. Noch ein Foto wurde gemacht. Nichts "Check mal deine Kontraste. Symbolik bringt nichts wenn man die nicht mal im Netz findet." Das musste es sein. Silber auf schwarz! Wer kam denn auch auf so eine Farbkombination?!

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Dalton
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BeitragThema: Re: Platzt vor der Academy   Do Jul 21, 2016 12:31 pm

(First Post)

Der Tag neigte sich langsam dem Ende zu, viele der Schüler befanden sich bereits in ihren Zimmern und bereiteten sich auf die Schlafenszeit vor. Daher war draußen eher weniger los, und dies nutzte Dalton Bloodworth aus, um noch ein wenig spazieren zu gehen. Die Stille der Nacht hatte etwas durchaus angenehmes im Vergleich zum lauten Trubel des Tages. Nicht, dass Dalton einer von denen war, der Kontakt zu anderen Menschen verabscheute, aber hin und wieder in Ruhe nachdenken zu können, war auch nicht verkeht. Trotz allem sah man ihm jedoch seine Gewohnheiten aufgrund seiner Herkunft an. Der elegante Gang und die aufrechte Körperhaltung ließen es so wirken, als müsste er gerade zuhause in seinem Adelshaus vor einem Publikum auftreten und hatten keine Spur der Gelassenheit, die andere wohl bei einem Abendspaziergang zeigen würden.

Dalton schien auch wirklich nicht alleine zu sein auf dem Platz. Einige Meter entfernt sah er einige Personen. Für einen kurzen Moment fragte Dalton sich, was er hier überhaupt suchte, war dies doch eigentlich gar nicht sein geplanter Weg gewesen. Aber irgendwas schien ihn unterbewusst hierher gelockt zu haben. Er konnte nur teilweise die Konversation mithören, doch als das Wort 'singen' fiel, wurde ihm der Grund für seinen Umweg schon etwas deutlicher. Die dritte Person wurde nun scheinbar von einer der anderen verscheucht, was nun die zwei auf der Bank übrig ließ und Dalton die Situation nur interessiert beobachtete. Kurz blieb er stehen, seine Haltung kerzengerade und selbstbewusst, sein Gesichtsausdruck nicht wirklich beeindruckt und eher abwertend, wobei er damit jedoch eher die weglaufende Person ansah. Bei den anderen beiden hatte er jedoch ein besseres Gefühl, zumindest nach dem zu urteilen, was er mitbekommen hatte. Und erkannte er richtig, dass dort ein Bogen auf dem Boden lag? Einen weiteren Bogenschützen und eine Sängerin kennenzulernen wäre ja äußerst fabelhaft für Dalton. Doch dann realisierte er: Ein Mann und eine Frau? Sicherlich musste es sich doch um ein Pärchen handeln, warum würden sie sonst abends hier sitzen, Leute verscheuchen und die Sterne beobachten? Dalton war ja nicht jedes Mal mit seinen Versuchen bei Frauen erfolgreich, aber gerade in letzter Zeit schien er unglaublich viel Pech zu haben und immer häufiger in Paare reinzulaufen, ehe er dann vor wütenden Typen weglaufen musste. Doch dann schüttelte er nur den Kopf. Das sollte ihn doch nicht aufhalten können, immerhin hatte er eine Mission. Somit spazierte Dalton langsam weiter in Richtung der Beiden, um sie genauer untersuchen zu können. Als er nah genug war, grüßte er sie mit einem "Guten Abend.", begleitet von einer eleganten Verbeugung, wie sie nur ein Adliger beherrschen könnte. Daraufhin würde er einfach weitergehen, blieb jedoch noch einen Moment stehen, um zu sehen, ob einer der beiden ihn ansprechen würde. Je nachdem, wie sie reagieren, würde er dann weiterplanen.
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BeitragThema: Re: Platzt vor der Academy   Do Jul 21, 2016 2:21 pm

Schnaubend beobachtete Sura, wie der Fremde in die entgegengesetzte Richtung verschwand. Beeindruckt hatte sie ihn mit ihrem kleinen Wutausbruch wegen seiner Unhöflichkeit nicht aber immerhin hatte er keine Lust gehabt sich noch weiter mit ihnen abzugeben. Azrael war im Gegensatz zu ihr freundlich und zurückhaltend geblieben doch für sie war der Typ einfach zu weit gegangen. Mit einem tiefen Seufzen entspannte sie ihre Finger, die drauf und dran gewesen waren ihre Krallen auszufahren. Zum Glück hatte sie sich beherrscht.
Gerade wollte sie sich wieder zu ihrem Begleiter setzen, da kam auch schon eine weitere fremde Person. Seine Haltung war aufrecht und er verbeugte sich elegant als er einen guten Abend wünschte. Die Prinzessin kannte diese Art Verhalten nur zu gut. Ihre Mutter benahm sich auch immer so. Woraus die junge Dame schloss, dass es sich wohl um einen Adligen handeln musste. Nun wusste das Mädchen natürlich auch, was sich gehörte und wie man sich jemandem gegenüber verhielt, der zum Adel gehörte. Also knickste sie leicht und wünschte ebenfalls einen guten Abend. Auch Azrael stand auf um guten Abend zu sagen. //Wenn er wirklich adelig ist, dann wurde er zur Höflichkeit erzogen. Vielleicht sollte ich einfach mal fragen, ob er uns bei der Anmeldung helfen kann. So ungehobelt wie der Kerl vorhin wird er schon nicht sein.// überlegte Sura. Sie wusste jedoch nicht so genau, wie sie anfangen sollte. So zögerte sie ein wenig bevor sie fragte: "Könnten Sie uns vielleicht weiterhelfen? Mein Begleiter und ich würden uns gerne hier an der Akademie einschreiben wissen allerdings nicht genau wo wir das tun können. Sie wären uns wirklich eine große Hilfe."
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BeitragThema: Re: Platzt vor der Academy   Do Jul 21, 2016 2:56 pm

Jetzt, wo Dalton näher war, hatte er eine bessere Gelegenheit, die beiden Personen einzuschätzen. Die junge Frau schien noch ein wenig aufgebracht zu sein, hatte sich jedoch mittlerweile wieder beruhigt und schien Daltons Anwesenheit direkt positiver aufzunehmen. Schon einmal ein gutes Zeichen, dass er nicht direkt verjagt wurde oder sich irgendwelche Kommentare aufgrund seiner Verhaltensweise anhören durfte. Konnte es sein, dass er tatsächlich vernünftige, zivilisierte Leute traf, denen Etikette kein Fremdwort war? Das würde ja schon beinahe an ein Wunder grenzen, bei der 'Jugend von Heute', wie manche ja zu sagen pflegen. Dalton gehörte mit seinen 21 Jahren eigentlich noch nicht zu den Leuten, die sowas sagen sollten, aber er war durchaus bekannt dafür, sich von anderen Jugendlichen zu distanzieren.

Glücklicherweise hatten die beiden direkt ein Anliegen an Dalton, was ihm sehr entgegen kam. Sie, besonders das Mädchen, waren ihm sympathisch, weshalb er ihnen gerne helfen würde. "Ihr seid also neu hier?", merkte er an. Interessant, das um diese Zeit noch Leute daran dachten, sich an der Schule anzumelden. Aber man freute sich ja immer über neue Gesichter, die noch keine Vorurteile hatten. "Kein Problem, ein Gentleman könnte doch nie den Wunsch einer bezaubernden Dame wie Euch ausschlagen." Sein zuvor noch sehr desinteressierter Gesichtsausdruck verwandelte sich sofort und zeigte nun ein charmantes Lächeln und eine gewisse Freude in seinen Augen, als er sich noch ein weiteres Mal verneigte. "Ich bin Lord Dalton Bloodworth, aber sparen wir uns die Formalitäten. Ihr könnt mich ruhig Dalton nennen.", stellte er sich den Beiden vor, wobei sein Fokus eindeutig auf der jungen Frau lag. Bevor er sich jedoch komplett in den Augen der Frau verlor, holte er sich in die Realität zurück und konzentrierte sich nun auf die Aufgabe, die ihm gegeben wurde. "Also... Das Büro, selbstverständlich. Es ist schon etwas spät, also kann ich nicht versprechen, dass ihr dort sofort jemanden finden werdet, aber ich kann euch dennoch den Weg zeigen." Mit einer Geste wies er den Weg in die richtige Richtung und wartete nun darauf, dass die Beiden sich bereit machten und ihm folgten.

(ooc: Azrael wird ja übersprungen, richtig? Very Happy müsst ihr mir mal Bescheid sagen, wenn er wiederkommt ^^)[/color]
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BeitragThema: Re: Platzt vor der Academy   Do Jul 21, 2016 5:12 pm

Mit einem Lächeln nickte die Sirene auf die Anmerkung des Fremden, dass sie neu hier waren. Gleichzeitig drehte sie etwas nervös ihren Schirm zwischen den Fingern, da sie sich etwas sorgte womöglich doch keine Hilfe zu bekommen oder noch schlimmer jetzt nach dieser ewig langen Reise zu erfahren, dass die Schule keine neuen Schüler mehr annahm oder etwas in der Art. Jetzt im Nachhinein betrachtet war ihre Reise sehr überstürzt gewesen. Natürlich dachte Sura nicht im Traum daran wieder umzukehren und eigentlich war ihre Flucht schon lange überfällig gewesen aber zugegebener Maßen hätte das alles schon etwas besser geplant sein können. Das schlimmste an der Sache war wohl, dass sie Azrael, wenn auch unbeabsichtigt, mit hineingezogen hatte. Bei ihrer Frage nach Hilfe erschien ein charmantes Lächeln auf dem zuvor eher desinteressierten Gesicht. Erleichtert ließ das Mädchen ihren Schirm zur Ruhe kommen. Die Worte ihres Gegenübers trafen sie dann jedoch unvorbereitet. Es war merkwürdig als bezaubernd angesprochen zu werden. Ihr Leben lang hatte die Dame nur Abneigung kennengelernt und plötzlich war das anders. Erst war Azrael nett zu ihr gewesen und hatte sie sogar für ihren Gesang gelobt. Diese Tatsache an sich war schon unvorstellbar genug. Ihre Mutter hatte dauernd über ihre Tonlage gemeckert oder ihr vorgeworfen sie würde bestimmte Töne nicht lange genug halten oder nicht ganz sauber singen. Ständig war irgendetwas falsch. So war es normal. Unter den Sirenen galt ihr Gesang nicht mal als mittelmäßig. Er war einfach schlecht. Auf die Idee zu kommen sie wäre bezaubernd, so wie der Fremde es ausdrückte, war beinahe noch abwegiger als zu behaupten ihr Gesang sei schön. Dennoch es wäre außerordentlich unhöflich gewesen, dem Mann, der ihr und Azrael helfen wollte zu sagen er liege falsch zu glauben sie sei bezaubernd. Deshalb ließ sie ihr Lächeln noch etwas strahlender ausfallen und antwortete: "Vielen Dank, für eure großzügige Hilfe. Es ist schön zu wissen, dass es hier auch so freundliche Leute, wie Euch, gibt." Bei diesen Worten dachte sie an den unfreundlichen Kerl von vorhin. Es war wirklich ein glücklicher Zufall direkt danach auf einen so freundlichen jungen Mann getroffen zu sein. Nach einer weiteren Verbeugung stellte sich Suras Gegenüber als Lord Dalton Bloodworth vor. //Also tatsächlich ein Adliger.// stellte die junge Dame fest. Allerding bestand er nicht auf seinen Adelstitel, was das Mädchen etwas beruhigte. Bestimmt war er kein so fanatischer Adlige wie ihre Mutter. Jemand, der auf andere Herabblickte, weil sie nur "Normalsterbliche" waren. Was ihr jedoch nicht entging war die Tatsache, dass er mehr zu ihr als zu Azrael sprach. Es ließ sie ein wenig unwohl werden. Welchen Grund konnte er haben ihr so tief in die Augen zusehen? Forschend blickte sie zurück. Zu glauben ihre Eltern könnten ihn geschickt haben war töricht. Wenn es so wäre, hätte er sie bereit gepackt und wieder heim gebracht. Außerdem würde er sie wohl kaum freundlich behandeln, wenn eins ihrer Elternteile ihn geschickt hätte. Andererseits wollte er vielleicht auch nur ihr Vertrauen erschleichen um es leichter zu haben. //Du siehst Gespenster!// versuchte sich die Prinzessin zu beruhigen. //Bestimmt hält er aus Höflichkeit den Blickkontakt und dass er an mich gewandt spricht liegt ganz einfach daran, dass Azrael so einen schüchternen Eindruck macht. Ja, so muss es sein.// Wesentlich entspannter stellte auch sie sich vor: "Das hier ist Azrael und mein Name ist Sura. Ich freue mich sehr Eure Bekanntschaft zu machen." Daltons Aussage war viel positiver als gefürchtet und es störte die Dämonin nicht im geringsten, dass sie heute vielleicht noch niemanden antreffen würde. Auf eine Nacht mehr oder weniger unter freiem Himmel kam es nicht an. Und so bedankte sie sich noch einmal bei dem Lord für seine Hilfe und machte sich gemeinsam mit Azrael daran ihm zu folgen.
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BeitragThema: Re: Platzt vor der Academy   Do Jul 21, 2016 6:07 pm

Dalton beobachtete gespannt die Reaktionen auf die Komplimente und erhielt auch eine positive Antwort. Irgendwas schien seine Aussage bewirkt zu haben, da er aufgrund seiner Art ihre positiven Emotionen spüren konnte. Aber so schnell, wie sie da waren, wurden sie auch schon wieder verschleiert. Die junge Frau schien etwas zu bedrücken. Natürlich konnte Dalton es nicht einschätzen, hatte er die beiden doch gerade eben erst kennen gelernt. Aber vermutlich gingen die privaten Angelegenheiten ihn auch nichts an, sodass er es sich nur zur Aufgabe machte, die Freude in ihr aufrecht zu erhalten - neben seiner Aufgabe, die beiden zum Sekretariat zu führen. Dabei wurde ihm auch noch einmal bewusst, dass er es hier mit zwei Personen zu tun hatte. Auch wenn sein Fokus auf dem Mädchen lag, wollte er ja nicht unfreundlich zu ihrem Begleiter sein. "Es ist mir eine Freude, euch beide kennen zu lernen.", antwortete er auf die Vorstellung der beiden. "Ein schöner Name für eine hübsche, junge Dame.", merkte Dalton schließlich freundlich an - Azrael wieder ausblendend. Elegant drehte er sich noch einmal zu Sura und schnippste einmal, worauf zwischen seinen Fingern wie auf magische Art und Weise eine silberne, wohl duftende Rose erschien. Vermutlich könnte das als simpler Trick von einem Straßenmagier durchgehen, doch in Daltons Fall war es tatsächlich eine richtige, magische Kraft. Eine Kraft, die nicht wirklich viel nutzen hatte außer Frauen beeindrucken, aber das war ihm genug. "Bitte akzeptiert dieses Geschenk, werte Dame." Dies war nun meistens der Moment, in dem er einen kräftigen Schlag ins Gesicht erhalten würde, entweder von der Begleitung oder der Frau selber. Als sein Blick auf Azrael fiel, bereitete er schon einmal Vorsichtsmaßnahmen vor. "Also... Das Büro befindet sich... In dem Haus dort hinten. Folgt mir!"
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BeitragThema: Re: Platzt vor der Academy   Fr Jul 22, 2016 3:33 pm

Azrael war sehr still geworden seit Dalton aufgetaucht war. Sura hoffte, dass das tatsächlich nur daran lag, dass er schüchtern war. Andererseits konnte sie sich auch nicht vorstellen woran es sonst liegen sollte. Kurzer Hand beschloss sie also nicht weiter darüber nachzudenken. Wenn er wollte würde er schon sprechen und wenn nicht dann eben nicht. Bis dahin würde sie sich einfach auf Dalton konzentrieren, da es unhöflich gewesen wäre diesem nur mit halbem Ohr zuzuhören. Auf ihre Vorstellung folgte erneut so etwas wie ein Kompliment, was die junge Dame völlig aus der Bahn warf. So überrumpelt von solch einer ungewohnten Nettigkeit wusste sie nicht so recht, was sie dazu sagen sollte. Auch als er ihr die silberne Rose entgegen streckte nahm sie diese nur zögernd an. Fasziniert betrachtete sie die Blume in ihrer Hand und atmete den lieblichen Duft ein. "Sie ist wunderschön." flüsterte das Mädchen ehrfürchtig. Entzückt darüber, dass es Wesen gab, die solche Fähigkeiten hatten hielt sie Azrael die Rose vor die Augen, damit auch er sie bewundern konnte. Tatsächlich schien auch er seine Freude daran zu haben. Dieses Geschenk konnte Sura allerdings nicht akzeptieren ohne zu fragen: "Beschenkt Ihr jede Frau mit einer solchen Rose?" Die Frage war nicht böse oder vorwurfsvoll gemeint. Tatsächlich wurde Sura nur von ihrer Neugier getrieben. Wenn Dalton jede Frau gleich behandelte, dann war das zumindest eine Erklärung dafür warum er nett zu ihr war. Sie konnte sich einfach nicht vorstellen, welchen anderen Grund es sonst hätte geben sollen. Sie war das missratene Kind zweier Dämonengeschlechter, die unterschiedlicher nicht hätten sein können und in gewisser Weise war das Mädchen immer davon ausgegangen, dass diese Tatsache sie für ihr Leben gezeichnet hatte und jeder in ihrer Umgebung sehen müsste wie missraten sie war. Jetzt stand sie jedoch zwischen zwei Männern, die sich beide sehr freundlich verhielten. Keiner von ihnen hatte ihr bisher gedroht oder sie in irgendeiner Form nieder gemacht. Dieser Umstand ließ ein Glücksgefühl in dem Mädchen aufsteigen, wie sie es noch nie zuvor erlebt hatte. Endlich war sie sich ganz sicher an dieser Schule wirklich einen Neubeginn zu haben. Plötzlich standen ihr alle Tore offen. Nicht nur ein Leben zu führen wie es ihr gefiel, sondern auch Freunde zu finden, glücklich zu werden, zu sein. Freudestrahlend steckte sie sich die Rose hinters Ohr und verkündete: "Dann lasst uns aufbrechen."

Während sie Dalton folgten wollte die Prinzessin unbedingt mehr über das Erfahren, was sie hier so erwarten würde. Also begann sie mit der Frage, die sie am meisten interessierte: "Wie ist das Leben hier an der Akademie so?" Irgendwie war es zwar die Art von Frage auf die man alles mögliche antworten konnte aber sie wollte ihren Führer auch nicht gleich überschütten. Aus diesem Grund beschränkte sie sich erst einmal auf diese Frage. Vielleicht würde sie zu einem anderen Zeitpunkt noch mehr wissen wollen doch für jetzt reichte das erstmal.
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BeitragThema: Re: Platzt vor der Academy   Fr Jul 22, 2016 6:48 pm

Die Tatsache, dass Dalton immer noch keine Schläge abbekommen hatte, verwunderte ihn auf der einen Seite, auf der anderen freute es ihn allerdings auch. Hatte er sich doch geirrt und die beiden waren kein Paar? Es wirkte am Anfang schon so, so wie die beiden da alleine auf der Bank saßen. Aber das war ja nur positiv für ihn, dass er sich einer weiblichen Person nähern konnte. Ihre Reaktion war ebenfalls interessant, sie strahlte eine Verwunderung aus, als ob es für sie etwas ganz neues war, so umschwärmt zu werden. Mit ihrem Schirmchen und ihren verschieden farbenen Augen wirkte sie auf Dalton wirklich hübsch und er konnte sich nicht vorstellen, dass er der einzige war, der das so sehen würde. Auf jeden Fall freute sich Dalton darüber, dass er einen positiven Eindruck machen konnte. "Nicht so wunderschön wie Ihr, Milady.", antwortete er. Doch gerade, als er sich auf diesen Lorbeeren ausruhen wollte, kam von Sura eine Frage, die ihm ebenfalls öfter gestellt wurde. Ein 'Ja' wäre die Wahrheit, würde ihn aber vermutlich nicht wirklich gut aussehen lassen. Eine Lüge wäre aber auch nicht das Richtige. Und die gesamte Geschichte erzählen... Er musste gestehen, dass sie für fremde Ohren vielleicht etwas bescheuert klingen würde. "...Jede Frau verdient hin und wieder eine kleine Aufmerksamkeit, nicht wahr?", erklärte er sich einfach und ließ die genauen Details lieber etwas offen. Vielleicht würde er die Geschichte irgendwann mal erzählen, doch dafür müsste er das Mädchen zunächst besser kennenlernen. Noch wusste er ja rein gar nichts über sie, ebenso wenig wie über Azrael. Der junge Mann schien ja einen Bogen zu führen. Vielleicht könnten sich die beiden ja mal einen kleinen, sportlichen Wettkampf liefern? Aber alles zu seiner Zeit. Dalton führte die beiden somit über den Platz in Richtung des Verwaltungsgebäudes, Aktuell war es ehr ruhig, aber tagsüber war dies deutlich anders. "Es ist... interessant. Man trifft die verschiedensten Leute. Meiner Meinung nach könnten die Einen oder Anderen hin und wieder eine Lektion in Sachen Benehmen vertragen... Aber wahrscheinlich bin ich es einfach anders gewohnt. Aber hält man sich an die richtigen Leute und an seine eigenen Träume, dann werdet ihr beide eine gute Zeit hier haben.", versuchte Dalton die Antwort von Sura ein wenig zu beantworten.
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BeitragThema: Re: Platzt vor der Academy   Sa Jul 23, 2016 2:06 pm

Nicht sicher, ob man ihr einen gemeinen Streich spielte, ob sie träumte oder ob das alles wahrhaftig passierte und auch ernst gemeint war, lächelte Sura auf das neuerliche Kompliment bloß. Zwar freute sie sich außerordentlich darüber aber auf der anderen Seite konnte sie es auch einfach nicht glauben. Sie wollte sich nicht freuen und dann nur wieder feststellen, dass es sich um eine neue Methode handelte ihr weh zu tun. Gleichzeitig wollte Sura es sich aber auch nicht nehmen lassen wenigstens ein klein wenig daran zu glauben. Die Antwort auf ihre Frage bestätigte dann jedoch ihre Vermutung und dämpfte die Freude noch zusätzlich. Es handelte sich einfach um einen Mann für den es selbstverständlich war einer Frau Komplimente zu machen und sie zu beschenken. In gewisser Weise beruhigte das die Sirene. Wenn es stimmte und davon ging sie einfach aus, dann brauchte sie sich keine Gedanken mehr darüber zu machen, ob es womöglich nur ein Trick war ihr Vertrauen zu gewinnen. "Ich verstehe." sagte sie also. Für sie war damit ohne Zweifel klar, dass Dalton nicht von ihren Eltern geschickt worden war. So jemand hätte versichert sie wäre die Einzige und all so ein Zeug. Sie entspannte merklich und erlaubte sich ein wenig die Umgebung zu betrachten. Zu dieser Zeit war es sehr ruhig auf dem Platz. Das störte Sura nicht im mindesten. Was ihr ein wenig Sorgen machte war der Gedanke daran, dass es tagsüber bestimmt nur so vor Schülern wimmeln würde. Es war eine große Schule, was die Vermutung nahe legte, dass sie für viele Leute gebaut worden war. Mit Menschenmengen hatte das Mädchen so ihre lieben Probleme. Allerdings würde es kaum möglich sein diesen hier auszuweichen so fürchtete sie. Ein wenig abgelenkt von diesen Gedanken bekam sie die Antwort des Lords auf die Frage, wie es hier an der Schule war nur mit halbem Ohr mit. "Darf ich die Vermutung wagen, dass Ihr eine strenge Erziehung genossen habt? Die meisten anderen hier entstammen vermutlich keinem Adelsgeschlecht. Sie dürften ein wesentlich einfacheres Leben in Sachen Benimmregeln genossen haben." erwiderte die junge Dame nachdenklich. An diesem Ort schienen ebenfalls Welten aufeinander zu treffen. Blieb nur die Frage, ob diese häufig kollidierten oder lieber einen Kompromiss fanden. Sura war sich sicher sich früher oder später ein eigenes Urteil darüber bilden zu können. In jedem Fall hatte Dalton recht. Solange sie nicht an die falschen Leute geriet würde es eine schöne Zeit werden. Und ansonsten hatte sie für den Zweifelsfall immer noch ihre Klauen.
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BeitragThema: Re: Platzt vor der Academy   Sa Jul 23, 2016 10:39 pm

Zum einen wirkte Sura erleichtert, als Dalton die Sache mit der Rose beantwortete, andererseits wirkte sie aber auch ein wenig enttäuscht. An sich war es auch richtig, dass es das Kompliment ein wenig entwertet, wenn er es jeder Frau sagt. Das heißt aber nicht, dass er es auch nicht jedes Mal ernst meinte. "Ich meine jedes Wort, so wie ich es sage, Milady. Ihr wirkt wie eine sehr begabte, junge Dame. ", fügte er noch einmal an. Daraufhin fragte sie ihn nach seiner Erziehung, was ihn noch einmal nachdenken ließ. Vermutlich wirkte er auf Fremde so, als ob er besonders streng erzogen wurde. Aber wirklich vergleichen konnte er es ja nicht, er was es ja nur so gewohnt. "Ich würde meine Kindheit nicht als besonders schwer bezeichnen, immerhin kannte ich es nie anders. Natürlich legten meine Eltern viel Wert auf angebrachte Etikette, sodass ich dies übernahm, aber sie haben mich dennoch immer unterstützt. Aber wenn man so abgeschottet aufwächst, bekommt man nicht viel von der Welt mit, und ich musste irgendwann auf unangenehme Weise lernen, dass es auch Menschen mit anderen Ansichten gibt.", erklärte Dalton ein wenig. "Erlaubt ihr mir, die Gegenfrage zu stellen, woher Ihr kommt und was euch dazu bewegte, diese Schule zu besuchen?
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BeitragThema: Re: Platzt vor der Academy   So Jul 24, 2016 10:28 am

"Ich habe nicht an der Ehrlichkeit Eurer Worte gezweifelt. Verzeiht, wenn es den Eindruck machte." entschuldigte sich Sura bei Dalton. Dann fügte sie noch leise hinzu: "Ich bekomme nur nicht besonders oft Komplimente."
Seine Erklärung, was seine Erziehung betraf fand die Dämon interessant. Für sie war es normal gewesen zwei Leben leben zu müssen und so auch vollkommen unterschiedliche Erziehungsmethoden ertragen zu müssen. Ihre Eltern nahmen darauf nur wenig Rücksicht. Umso spannender fand sie jedoch zu hören wie es bei anderen gewesen war. Dalton hatte also Unterstützung von seinen Eltern erhalten. Etwas, das Sura nicht kannte und für das sie ihn beneidete. Das Abgeschottet sein konnte sie gut nachvollziehen schließlich war es ihr ähnlich ergangen. Dennoch überraschte es sie, dass ihr Gegenüber wegen dieser Tatsache negative Erfahrungen in der Außenwelt gemacht hatte. Zwar zweifelte sie nicht daran, dass es bestimmt auch sehr viele schlechte Wesen hier draußen gab aber irgendwie war sie auch der Meinung gewesen jemandem mit so einem freundlichen Auftreten konnte noch nichts böses widerfahren sein. Was, wie ihr jetzt auffiel, ein ziemlich paradoxer Gedankengang gewesen war, weil sie ja auch freundlich war trotz den unschönen Dingen in ihrem Leben. Darauf, dass er die sie ebenfalls nach ihrem früheren Leben fragen würde war die Sirene nicht vorbereitet. Überrascht sah sie ihn an und überlegte, ob und wie viel sie ihm erzählen wollte. Zögernd setzte sie an: "Meine Erziehung war....kompliziert. Meine Eltern leben getrennt und haben sehr unterschiedliche Ansichten darüber wie ein Königreich zu führen ist. Für meine Mutter bin ich nicht Lady genug. Mein Gesang ist die Pest und mir ein Instrument beizubringen eine Qual. Die Etikette werde ich in ihren Augen niemals ordentlich beherrschen und wenn es nach ihr geht wird mich kein Mann heiraten, weil ich viel zu brutal bin. Ihre Prognose ist, dass es eine Katastrophe wird mir das Königreich zu überlassen aber sie hat keine andere Wahl, weil ich ihr einziges Kind bin. Für meinen Vater bin ich noch zu sanftmütig und nicht brutal genug. Seine Einschätzung ist, dass er zwar gerne sehen würde wie ich seinen Platz einnehme aber zu nett bin und deshalb den Kampf um den Thron nicht überleben werde. Seiner Meinung nach ist es ein Wunder, dass ich überhaupt noch lebe und meine Schwester es bisher versäumt hat mich umzubringen. Ihr seht es war kompliziert. Auf Dauer hat mich das ziemlich genervt. Also bin ich abgehauen." Fast gleichgültig erzählte sie davon. Dieser Abschnitt lag hinter ihr, wenn nicht plötzlich jemand käme und sie nach Hause zurück schleifen würde. Das jedoch würde sie nicht so einfach mit sich machen lassen. Freundlich lächelnd sah sie Dalton an und beschloss das Thema zu wechseln. Es war doch irgendwie schwerer von sich selbst zu erzählen als sie erwartet hatte. "Finden hier ab und zu auch besondere Festivitäten statt?" stellte sie einfach zufällig eine der Fragen, die ihr noch einfielen.
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BeitragThema: Re: Platzt vor der Academy   Mo Jul 25, 2016 7:36 pm

Das Mädchen war ihm irgendwie sehr sympathisch. Sie war eine der wenigen Frauen, die Daltons Komplimente über sich ergehen ließen, aber so, wie sie von ihrer Sichtweise erzählte, war es vermutlich auch kein Wunder. Es war Dalton immer noch ein Rätsel, wieso man irgendwelche Probleme an ihr finden konnte. Natürlüich kannte er sie gerade mal einige Minuten, aber sie machte nicht den Eindruck, als ob sie irgendwas schlechtes machen konnte. Ihre Unsicherheiten erklärten sich jedoch recht bald, als sie anfing, von ihrem Leben zu erzählen. Dalton hatte nicht mit so einem großen Einblick in ihr Leben gerechnet, aber so wie sie es erzählte, machte es den Eindruck, als hätte sie schon damit zum Großteil abgeschlossen. Und Dalton dachte, er als Adliger hätte es schwer gehabt. Seine Eltern waren keine Herrscher über irgendein großes Königreich, sondern einfach ein sehr hochgestelltes Haus, das konnte er mit ihrer Geschichte gar nicht vergleichen. "In der Tat, das klingt sehr kompliziert. Nicht den Idealen anderer Personen zu entsprechen... Anders sein, das kann einem große Probleme bereiten. Aber ich bin mir sicher, dass Ihr hier eine bessere Zeit haben werdet. Und wenn ihr es mir erlaubt, werde ich auch auf Eurer Seite stehen." Mit diesem Angebot, sich als Verbündeten im Kampf gegen Rüpel, Gruppenzwang und alle anderen Gefahren der Schule zur Verfügung zu stellen, verneigte er sich noch einmal elegant und drosselte auch ein wenig seine Laufgeschwindigkeit. "Gesang, Musik, Kunst im Allgemeinen... Genau wie Techniken und Strategien für Kampf und Sport. Alles wundervolle und nützliche Fähigkeiten, und ich bin mir sicher, dass Ihr sie beherrschen könnt, wenn Ihr das wollt.", versuchte er noch einmal, das Mädchen aufzubauen, als dann die nächste Frage kam. "Feste? Eine interessante Frage. Sicherlich gibt es hin und wieder Veranstaltungen, egal ob Sportwettbewerbe oder richtige Feiern. Auch wenn diese Parties, die die anderen Schüler veranstalten, eher weniger meinem Stil entsprechen..."
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BeitragThema: Re: Platzt vor der Academy   Di Jul 26, 2016 3:47 pm

Mit großen Augen sah Sura den Mann vor sich an. Hatte er ihr gerade wirklich angeboten ihr Verbündeter zu sein? Es brauchte einen Augenblick bis dieses Angebot richtig bei ihr angekommen war. Dann strahlte sie jedoch über das ganze Gesicht. "Mit dem allergrößten Vergnügen nehme ich Euer Angebot an. Nie hätte ich gedacht innerhalb weniger Stunden gleich zwei Freund an diesem neuen Ort zu finden." Sie dachte nicht darüber nach, ob es wohl einen Unterschied zwischen Verbündeten und Freunden gab, dafür freute sie sich einfach zu sehr. Außerdem spielte es nicht wirklich eine Rolle zu diesem Zeitpunkt. Sowohl Dalton als auch Azrael würden sie hier in ihrer neuen Umgebung begleiten. Sie war nicht mehr allein und das zählte. Sein Aufmunterungsversuch brachte die Sirene zum Kichern. Sie wollte nicht unhöflich sein oder ihm das Gefühl geben etwas komisches gesagt zu haben aber sie konnte einfach nicht anders. Es war so liebenswürdig von ihm ihr helfen zu wollen, dass ihr das Kichern einfach herausrutschte. "Entschuldigt bitte. Ich finde es nur sehr nett von Euch, mich aufbauen zu wollen, obwohl das eigentlich nicht nötig ist. Was nicht heißt ich würde mich nicht darüber freuen." versuchte Sura ihr Kichern zu erklären. Allerdings wusste sie nicht genau, ob sie dadurch nicht alles nur schlimmer machte. Das war genau so eine Situation bei der ihre Erziehung, in den Augen ihrer Mutter, kläglich gescheitert war. Eine junge Dame kicherte nicht. Und wenn sie es tat hatte sie eine bessere Entschuldigung als: ist ja nett aber unnötig mich zu trösten. So gesehen waren ihre Worte ziemlich unhöflich geworden und beinahe schämte sich Sura dafür. Aber nur beinahe. Um sich aus der Situation wieder herauszuholen fügte sie noch hinzu: "Ihr müsst wissen meine Eltern haben beide ziemlich hohe Anforderungen. Wenn mein Mutter also davon spricht, wie schlecht ich singe, meint sie eigentlich nur, dass ich es nicht schaffe Männer in willenlose Sklaven zu verwandeln mit meinem Gesang. Da ich das aber gar nicht will bin ich mehr als zufrieden damit wie ich singe. Azrael hier ist auch der Meinung es wäre gut und Shin, mein Vogel, mag mich hauptsächlich deswegen. Was ich damit sagen will ist: Ich beherrsche meine Fähigkeiten. Macht Euch deswegen also keine Gedanken." Die Sirene lächelte in der Hoffnung zumindest erklärt zu haben, dass ihr Kichern nicht böse gemeint war.
Der Erklärung über die Feste lauschte das Mädchen gespannt. Zwar konnte sie sich nicht genau vorstellen, wie diese Feste aussehen sollten aber so wie Dalton es sagte bezweifelte sie irgendwie, dass mit Feiern ähnlich rauschende Bälle gemeint waren, wie ihre Mutter sie zu veranstalten gedachte und auch das Wort Sportwettbewerb klang nicht nach den Kämpfen, bis aufs Blut, die ihr Vater gerne veranstaltete. Mit anderen Worten alles hier war fremd. Sura konnte nur hoffen, dass das nicht hieß hier auch falsch und unwillkommen zu sein auf Dauer. Nachdenklich musterte sie nun ihren Gesprächspartner. Wenn sie sich schon so Fehl am Platz fühlte und das obwohl sie sich selbst nie als Adlige verstanden hatte, wie passte er dann hier her. "Ich hoffe es ist nicht unhöflich zu fragen aber je mehr Ihr erzählt, desto mehr frage ich mich wie Ihr an einem Ort wie diesem gelandet seid."
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BeitragThema: Re: Platzt vor der Academy   Mi Jul 27, 2016 5:05 pm

Das Sura das Bündnis annahm, freute Dalton ungemein. Damit war er seinem Ziel schon ein ganzes Stück näher, auch wenn er nicht wusste, ob er wirklich auf sein Ziel zusteuerte. Das sie ihn direkt als Freund bezeichnete, wunderte Dalton ein wenig. So wirklich kannten sie sich noch nicht, aber er widersprach nicht. Er selbst hatte aufgrund seiner Ansprüche auch nicht viele Leute, die er Freunde nennen konnte, und mit Sura schien er eine passende Person gefunden zu haben. Sein Angebot, ihr beim üben zu helfen, lehnte sich jedoch zunächst dankend ab. Für Dalton wäre es hauptsächlich ein Weg gewesen, um ihr näher zu kommen. Was nicht heißt, dass er nicht auch beabsichtigt hätte, ihr wirklich zu helfen. "Wie schade. Ich hatte mich schon gefreut, eine kleine Probe Eures lieblichen Gesangs hören zu dürfen.", antwortete Dalton gespielt traurig. "Ihr müsst wissen, ich bin ein Liebhaber der Künste. Es würde mich also nicht wundern, wenn es euch gelingen würde, mich mit Eurem Gesang zu verzaubern.", fügte er noch lachend an, ohne sich über die Wahrheit hinter den männlichen Sklaven Gedanken zu machen. Vielleicht konnte er ihr ja irgendwann mal zuhören, dann würde sich schon zeigen, was für eine Wirkung ihre Fähigkeiten wirklich hätten. Ihre letzte Frage kam jedoch ein wenig unerwartet, war es doch eine Frage, die er sich selbst oft genug stellte. Und es war durchaus eine berechtigte Frage, man rechnete an solch einer Schule womöglich nicht mit Adligen. "Keine Sorge, die Frage ist durchaus verständlich. Was die Antwort angeht... Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Lebt man sein ganzes Leben im Schutze des eigenen Hauses, so hat man irgendwann alles gesehen und will wissen, wie die Welt außerhalb ist. Außerdem suchte ich eine Möglichkeit, um noch stärker zu werden. Zu trainieren und Dinge zu lernen, sodass ich ohne die Hilfe meiner Familie zurecht komme. Der Hauptgrund ist jedoch vermutlich... Ich suche jemanden. Doch das ist noch eine ganz andere Geschichte." Mit diesen mysteriösen letzten Worten schenkte er der jungen Dame noch ein ebenso mysteriöses Lächeln, ehe er wieder einen Zahn zulegte, um noch in nächster Zeit am Büro anzukommen.
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BeitragThema: Re: Platzt vor der Academy   Do Jul 28, 2016 9:31 am

Die gespielte Traurigkeit in Daltons Stimme ließ Sura frech Grinsen. Seine nächsten Worte ließen dieses Grinsen noch breiter werden. "An Eurer Stelle wäre ich vorsichtig. Die Kunst des Singens kann eine gefährliche sein und nicht immer verzaubert sie auf angenehme Art." Bei diesen Worten musste das Mädchen an die vielen Seeleute denken, die bereits in ihren Tod gesegelt waren nur wegen einer eifersüchtigen Sirene, die es nicht ertragen konnte, dass Seemänner im allgemeinen nicht zu der treuen Sorte Mann gehörten. Trotzdem verspürte sie den Wunsch ihrem Gesprächspartner den Gefallen eines Liedes zu tun. Ihre Kräfte waren bei weitem nicht so stark wie die anderer Sirenen und das Schlimmste, was passieren konnte war, dass ihre beiden Gefährten in einen harmlosen Trancezustand versetzt wurden. Die Wirkung wäre so kurz, dass sich Sura nicht mal sicher war, ob es groß auffallen würde. Eigentlich war sie sich nicht einmal ganz sicher, ob es überhaupt dazu kommen würde. Bisher hatte sie ihren Gesang nämlich nur unter Zwang an Menschen erprobt und sie wusste, dass es durchaus Wesen geben sollte, die dagegen immun waren. Allerdings wollte sie zu diesem Zeitpunkt niemanden verzaubern. Sie wollte bloß singen. Ausnahmsweise einmal freiwillig. Sie blieb stehen und sagte in frechem Tonfall: "Als Dank für Eure Hilfe singe ich Euch gerne ein Lied. Ich übernehme aber keine Verantwortung für mögliche Nebeneffekte. Alles was ich tue ist zu versichern, dass sie völlig harmlos sind. Sura verlagerte das Gewicht ihres Schirms von der rechten auf die linke Schulter, schloss die Augen, um sich besser konzentrieren zu können und begann ohne Umschweife ein sehr kurzes Lied über ein Mädchen zu singen, dass sich in einen Mann verliebte, der sein Herz bereits an eine andere verschenkt hatte. Es war kein fröhliches Lied aber unter den Sirenen ein sehr beliebtes, weil die meisten von ihnen früher oder später etwas ähnliches erlebten oder bereits erlebt hatten. Als das Mädchen endete lächelte sie zufrieden. Es waren ihr keine groben Schnitzer unterlaufen und in ihren Augen hatte sie dem Lied auch die richtige Stimmung verpasst. Alles in allem konnte sich Sura nicht beschweren.
Während sie im Anschluss ihren Weg fortsetzten bekam die Halbsirene ihre neue Frage beantwortet. Bei Daltons Worten nickte sie zustimmend. //Die Welt draußen wird immer interessanter, je besser man seine vertraute Umgebung kennt.// stimmte sie in Gedanken zu. Das Gefühl stärker werden zu wollen kannte sie auch, obwohl sie dieses nie als einen Anlass wahrgenommen hatte ihr Zuhause zu verlassen. Vermutlich lag das jedoch daran, dass Stärke für die junge Dame immer bedeutet hatte an jenem Ort zu überleben. Dabei spielte die Außenwelt eher eine untergeordnete Rolle. Die letzten Worte des Lords er würde jemanden suchen weckten die Neugier des Mädchens. Allerdings machte er auf sie den Eindruck zumindest nicht jetzt darüber reden zu wollen und so fragte sie nicht weiter danach sondern grübelte noch lange über dem mysteripösen Lächeln, das er ihr daraufhin schenkte.
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BeitragThema: Re: Platzt vor der Academy   Sa Jul 30, 2016 2:23 am

Einen Moment lang dachte Dalton noch über die Worte der jungen Dame nach. Die Musik hatte ihn bisher noch nie Probleme gemacht, aber wenn er so darüber nachdachte, gab es sicher genug Möglichkeiten, diese Fähigkeiten zu missbrauchen. Immerhin war er nicht der einzige Mirage in der Welt, da gab es sicherlich welche mit finsteren Absichten. Und wer weiß, was es noch für Wesen da draußen geben mag. "Aber kann nicht jede Macht missbraucht werden? Man sagt ja so schön, dass mit viel Macht auch viel Verantwortung kommt. Solange die Kräfte also in den richtigen Händen liegt, habe ich nichts zu befürchten.", erklärte er schließlich seine Sichtweise. Nur weil man eine Fähigkeit hatte, die normalerweise eingesetzt wurde, um anderen Leuten zu schaden, hieß es ja noch lange nicht, dass man sie auch so einsetzen musste. Dalton mit seinen Kampffähigkeiten könnte sicherlich ein erfolgreiches Schurkenleben führen, aber das war nicht das, was er wollte.

"Das wäre eine sehr große Ehre, Lady Sura.", merkte er hochachtungsvoll an. Solange man nicht über seine wahre Identität Bescheid wusste, war die Faszination für die Künste wohl ein wenig eigenartig, aber ihm bedeutete es wirklich viel. Wer weiß, vielleicht hatte er in ihr ja gefunden, was er suchte? Doch so schnell konnte er sich da natürlich nicht sicher sein, seine Absichten benötigten viel Planung und konnten nicht einfach mit jeder zufälligen Person umgesetzt werden. Und sicherlich würde sich Sura - oder jede andere Person - nicht ganz plötzlich ein Leben lang an jemanden wie Dalton binden wollen.

Als er dann die melodische Stimme der jungen Dame hörte, fiel es ihm schon beinahe schwer, sich zu kontrollieren. Äußerlich sah man es zwar nicht an, aber der Zufluss an kreativer Energie, welche von den Mirages auch als Performa bezeichnet wurde, erzeugte auch in ihm überwältigende Glücksgefühle. Nach außen hin zeigte er nur ein sehr zufriedenes Lächeln und schien die Vorstellung sehr zu genießen. Sie wusste wohl über ihr Handwerk Bescheid und wirkte selber zufrieden mit sich. Sicherlich gab es noch Raum für Verbesserungen, aber für eine so spontane Aufführung hat sie definitiv nicht enttäuscht. Dalton zog etwas von der Energie an, die sie ausstrahlte, ein Vorgang, der für andere Wesen nicht sichtbar war. Natürlich übernahm er sich auch nicht, er wollte ja nicht ihre gesamte Energie verbrauchen. Von irgendwelchen Nebenwirkungen merkte er nicht sonderlich viel, zumindest fiel nichts wirklich auf. Vielleicht hing es damit zusammen, dass er den Gesang eher konsumierte, als nur zuzuhören, so könnte man es zumindest formulieren. "Ich bin beeindruckt, junge Dame.", lobte er sie schließlich, während er leicht applaudierte. "Eine fabelhafte Stimme, da ist es fragwürdig, wie man sie kritisieren kann. Arbeitet weiter daran und ihr könntet noch eine berühmte Sängerin werden!", kommentierte er weiter. Sie musste wohl nicht übertrieben haben, was die Strenge ihrer Eltern anging, wenn sie trotz des Talents von Sura etwas zu kritisieren hatten. Das Sura nicht Daltons Motivation hinterfragte, war verwunderlich, so wie er es angedeutet hatte. Was nicht bedeutete, dass es Dalton störte. Viel eher respektierte er Sura dafür, dass sie scheinbar erkannte, das Dalton nicht darüber reden würde. Mittlerweile standen sie nun fast vorm Eingang des Gebäudes, in dem sich die Verwaltung befinden würde.

(sofern du damit einverstanden bist, können wir ja dann bald den Ort wechseln Very Happy damit wir nicht nur stundenlang auf der Stelle laufen und auch voran kommen Razz )
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